Der rollstuhlgerechte Kleinbus: Rollstuhlplätze und Sitze
Ein rollstuhlgerechter Kleinbus lässt eine gemischte Gruppe gemeinsam reisen, mit Lift oder Rampe und Befestigungspunkten für Rollstühle. Die Ausstattung ist unterschiedlich, deshalb wird das Fahrzeug auf die Fahrgäste abgestimmt.
Ausstattung und Kapazität
Jeder Rollstuhlplatz kostet Sitze; wie viele Sitzplätze bleiben, hängt davon ab, wie viele Rollstuhlnutzer mitfahren, und auch der Gepäckraum wird kleiner. Nennen Sie die Zahl der Rollstuhlnutzer, ob jemand auf einen Sitz umsteigen kann, und die Maße von Elektrorollstühlen.



Sitzplätze und Gepäck
- Sitzplätze: Je nach Ausstattung; Rollstuhlplätze ersetzen Sitzplätze
- Gepäck: Begrenzt; Rollstuhlplätze verringern den Gepäckraum
Regeln auf der Straße
Nach § 35a StVZO braucht ein Fahrgast, der im Rollstuhl sitzend mitfährt, einen Rollstuhlstellplatz, an dem sowohl der Rollstuhl als auch die Person gesichert werden. Für 100 km/h auf der Autobahn braucht ein Bus zusätzlich Gurte an jedem belegten Rollstuhlplatz; Fahrzeiten werden daher nach der tatsächlichen Ausstattung geplant. Gefahren wird mit Fahrerlaubnis D1, ausreichend für höchstens 16 Fahrgäste.
Die EU-Rechte auf Hilfeleistung gelten nur für Linienverkehre ab 250 km. Bei einer privaten Anmietung wird die Barrierefreiheit Buchung für Buchung vereinbart, deshalb braucht die Anfrage die genannten Angaben.
Halte planen
Rampe oder Lift brauchen Platz neben oder hinter dem Fahrzeug und ein paar Minuten zum Ausfahren. Sagen Sie uns, wo die Gruppe ein- und aussteigt und ob jeder Eingang stufenlos ist. Kurze Haltebuchten in Innenstädten lassen wenig Spielraum; fragen Sie die Location nach einer ruhigeren Ladestelle und planen Sie an jedem Halt etwas mehr Zeit ein als beim normalen Kleinbus.
Wofür er eingesetzt wird
Barrierefreie Flughafen- und Kreuzfahrttransfers, Ausflüge von Pflegeheimen und Tagespflegeeinrichtungen und Delegationen, in denen ein Mitglied im Rollstuhl sitzt und die Gruppe gemeinsam ankommen möchte statt in getrennten Fahrzeugen.
Fragen aus der Planung
Wie viele Rollstuhlplätze gibt es?
Das hängt von der Ausstattung ab. Das Angebot nennt Rollstuhlplätze und Sitzplätze des angebotenen Fahrzeugs.
Ist bei einem Flughafentransfer Platz für Gepäck?
Begrenzt. Bei vielen Koffern sollten Sie ein zweites Fahrzeug für das Gepäck einplanen.
Wer begleitet die Rollstuhlnutzer?
Betreuer und Begleitpersonen reisen als Teil Ihrer Gruppe; zählen Sie sie mit, damit jeder einen Sitzplatz hat.
Weitere Transferarten
- Firmenveranstaltungen: jede Fahrt auf einem Ablaufplan
- Messelogistik: Hotel, Halle und Flughafen in einem Plan
- Klassenfahrt organisieren: vom Bahnsteig ins Programm
- Kader, Ausrüstung und Anstoßzeiten
- Hochzeitslogistik: Trauung, Feier und die letzte Fahrt
- Tagesausflüge rund um feste Einlasszeiten
- Wechseltag: Flüge, Hotels und das Schiff
- Stufenlose Gruppentransfers, mit jeder Buchung vereinbart